Aktuelles aus dem Schiclub Waidring


03. April 2011 | SPEEDSKI
Podestplätze für den SC Waidring in Salla
Podestplätze für den SC Waidring in Salla

Jedes Jahr wieder ist es eine harte Umstellung vom frühlingshaften Waidring in den hohen Norden über den (arktischen) Polarkreis zu reisen - konkret von Plusgraden zu -20°C. Wenigstens hatte es nahe der russischen Grenze in Salla tagsüber Temperaturen um den Gefrierpunkt so dass der Temperaturschock nicht allzu schlimm ausfiel.

Am 1. Trainingstag wurde ein freies Training durchgeführt, d.h. jeder konnte soviele Läufe absolvieren wie er wollte. In dieser "Session" konnten Gerhard Peer und ich viel am Material testen und einige Höchstgeschwindigkeiten konnten von mir erfahren werden. Leider gelang es nicht die Leistungen aus dem Training in das 1. Rennen umzumünzen. Gerhard erreichte den 3. Rang mit 147,25 km/h und ich kam auf den 4. Rang mit 146,96 km/h. Gerhard hatte Pech denn es fehlte nur ganz wenig auf den 2. Rang.

Nach eingehender Analyse meiner "erneuten Niederlage" - denn für mich ist kein Sieg eine Niederlage  - realisierte ich dass sich in der Vorbereitung für die Saison zwei leichte Fehler in mein System beim "Runterschießen" eingeschlichen hatten. Der erste Schritt um diese auszumärzen war somit schon getan - nämlich das Problem zu lokalisieren. Ab sofort galt es auf dies zu reagieren und eine erste Steigerung zeigte sich bereits beim 2. Rennen in Salla bei dem ich mit 145,96 km/h und kälteren Bedingungen als am Vortag auf den 3. Rang fuhr. Auf oben erwähnte Probleme konnte ich reagieren und es scheint als ob diese Fehler bereits ausgemärzt sind. Hier möchte ich mich besonders bei Gehard für seine Unterstützung beim "Trockentraining" während des Skiwachsens bedanken - ich war ihm bestimmt lästig damit . Weshalb allerdings keine bessere Platzierung herauskam lässt sich mit den Worten "wenns laft, dann lafts" - bzw. mit deren Umkehrung - leicht erklären: für das Finale spekulierte ich mit Temperaturen wie am Vortag, diese traten nicht ein und somit wählte ich den Ski mit der falschen Struktur. Tja, hinterher ist man immer gescheiter...
Gerhard erreichte mit 144,28 km/h den 5. Rang.

Die Skandinavientour wird dann mit den Rennen in Schweden fortgesetzt.

Fotos:


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